Diabetes Fachliteratur

Elke Austenat

Ramadan trotz Diabetes

Fasten ohne Probleme

In einigen Wochen ist es wieder Ramadan, für viele Moslims der wichtigste Monat im Jahr!
Was also tun wenn man Diabetes hat und doch Fasten möchte?
Laut Koran muß ein Diabetiker nicht Fasten, viele wollen aber. Einfach so fasten geht nicht, es würde viele gefährliche oder lebensbedrohende Komplikationen hervorrufen.

DIE GUTE NACHRICHT!

Wenn man weiß wie, kann man relativ problemlos fasten und sich auch noch gut dabei fühlen. In dem kleinen Büchlein "RAMADAN trotz Diabetes" von Dr. Elke Austenat, wird genau und einfach erklärt was man beachten sollte.

Ab Samstag 6. Mai 2017 als e-book auf Apple iBooks zu haben oder als PDF kostenpflichtig zu bestellen E-Mail: a.wrba@awa-publishing.de.

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Mit dem ersten Lichtstrahl am Himmel bis zum Einbruch der Dunkelheit weder Essen noch Trinken, einen Monat lang dieses Fest des Fastenbrechens, den Ramadan, einzuhalten, wäre bis vor wenigen Jahren für einen Diabetiker ärztlicherseits mit einem strikten „Nein“ abgetan worden. Die Gefahren für Leib und Leben waren durch eine plötzliche, akute Entgleisung des Blutzuckers unwägbar, schlicht nicht einzuschätzen gewesen. Aber in den letzten Jahrzehnten hat sich in der Behandlung des Diabetes unendlich viel getan. Neue Tabletten stehen in der Behandlung des Typ-2-Diabetes zur Verfügung und vor allem ist die Insulin Therapie revolutioniert worden. Nicht nur bei der Wahl der Insulin Darreichungsformen sondern auch bei der Art wie das Insulin dem Körper zugeführt wird, kann der Einzelne seine individuellen Besonderheiten im Blutglukose Verlauf durch das richtige Handeln im Griff behalten. Stichworte dafür sind die Insulin Analoga und die Insulinpumpen Therapie. Eine Anpassung der medikamentösen Behandlung an die Besonderheiten des Ramadan sind somit individuell möglich geworden.

Das muss für alle klar sein!

Ohne Kontrolle der Blutglukose kann eine erfolgreiche Anpassung der Medikamente nicht durchgeführt und auch Gefahrensituationen nicht rechtzeitig erkannt werden. Aber auch hier gab es eine kleine Revolution im Diabetes Sektor. Blutglukose Selbstkontrollen sind Dank der technischen Möglichkeiten jederzeit und überall verfügbar.Sofort ist für den Fastenden erkennbar, ob sein körperliches Befinden auf eine Entgleisung der Blutglukose zurückzuführen sind oder eine Folge des mehr als 12 stündigen Hungern ist. Der Clou für eine Glukose Kontrolle schlechthin ist die seit kurzem verfügbare kontinuierliche interstitielle Glukose Messung (rtCGM), um eine Herausforderung wie den Ramadan trotz Diabetes durchführen zu können.Jederzeit ohne Aufwand kontrollieren zu können gibt Sicherheit, dass man trotz des Hungerns und Durstens am Tag und Nahrungsaufnahme und Trinken in der Nacht auf dem richtigen Weg ist. Ein kleiner Sensor, unter der Haut gelegen, zeigt im Rhythmus von wenigen Minuten die aktuelle Höhe der Blutglukose an.

Es bleiben zwei Wermutstropfen, die es zu beachten gilt:

Ein Wermutstropfen ist die Tatsache, dass die Krankheit nach wie vor nicht heilbar ist. Für den Diabetiker heißt das, er muss nicht nur ein Leben lang Engagement bei der Führung seines Diabetes aufzubringen, sondern ganz speziell während des Ramadan engagiert seinen Stoffwechsel managen. Der fastende Diabetiker muss erlernen die Medikamente richtig einzusetzen und auch die Kontrollen korrekt durchzuführen. Dabei kann er mit Hilfe eines Diabetologen (erfahrenen Professionals auf dem Gebiet der Diabetes Betreuung) in der Handhabung bestens geschult werden. Das allein reicht aber nicht für die Vermeidung einer Stoffwechsel Entgleisung, die auch lebensbedrohlichen Charakter haben kann, aus.

Der wohl am schwerwiegendste Wermutstropfen ist der Umgang mit den täglich aufzunehmenden Nahrungsmitteln, denn die Ernährung spielt das gewichtigste Wort bei der Blutzucker Einstellung. Die Kalkulation des Essen, speziell der Kohlenhydrate und auch der Flüssigkeitsaufnahme während des Ramadan wird ein zwingendes Muss.

Fazit:

Fasten mit Diabetes ist möglich, wenn man die Empfehlungen und seine persönlichen Besonderheiten beachtet und die seine Medikamente anpasst.

Jeder Diabetes Erkrankte hat dennoch das Recht nicht zu fasten oder kürzer zu fasten als es im Ramadan vorgeschrieben ist. Alternativ zum Ramadan können einzelne Tage des Fastens über das gesamte Jahr verteilt durchgeführt werden. Damit hat jeder Diabetiker die Option entsprechend seinen gesundheitlichen Möglichkeiten zu Fasten. Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht zu Fasten vermag, kann Arme speisen oder Bedürftige finanziell unterstützen.

E-Book

ISBN: 978-3-946081-18-0
deutsch
95 Seiten

Elke Austenat

Das Insulin Dilemma

bei Typ-2-Diabetes

Diabetes mellitus heißt dauerhafte, lebenslange Erhöhung der Blutglukose

Weltweit explodieren die Zahlen der Diabetiker. Waren es in den 80er Jahren noch knapp 5% der Weltbevölkerung, sind es 2012 bereits annähernd 9%. Diese traurige Bilanz wird dominiert durch die massive Zunahme des Typ-2-Diabetes. Frühzeitige Erkennung und Prävention des Diabetes fordern die WHO, die nationalen Versorgungsprogramme und die medizinische Fachwelt, um die durch erhöhten Blutzucker bedingten Komplikationen zu reduzieren, die Todesfälle mit einer verkürzten Lebenserwartung zu senken, das persönliche Leid der Betroffenen zu minimieren und dadurch letztlich die wirtschaftlichen Aufwendungen der Solidargemeinschaft weiter verfügbar zu gestalten. So uneingeschränkt diese Forderungen auch bejaht werden müssen, wird jedoch verschwiegen, dass der manifeste Typ-2-Diabetes falsch behandelt wird. Die aktuellen Therapie-Vorgaben in der Behandlung des Typ-2-Diabetes sind Verursacher der Komplikationen, der Verkürzung der Lebensdauer, des persönlichen Leids der Betroffenen und letztendlich der überteuerten Kosten, die das Solidarsystem für die Behandlung des Typ-2-Diabetes aufzubringen hat. Mit den aktuellen Therapie-Standards wird der Typ-2-Diabetes für die Mehrzahl der Erkrankten zum Kurzmodell eines überteuerten Leidensweges mit verkürzter Lebenserwartung. Warum das so ist, wird ausführlich im Buch dargelegt.

Die immer mehr in den Mittelpunkt rückende Maillard-Reaktion - warum altern wir ?- belegt, wie durch unzureichende Blutglukosebehandlung der Alterungsprozess beim Diabetes dramatisch beschleunigt wird.Zunehmend werden sich international agierende Diabetologen einig, dieser Prozeß schlechter Stoffwechselführung beim Diabetes muss unterbrochen werden. Die Behandlung beim Typ-2-Diabetes muss geändert werden. Insulin wird zum Schlüssel einer erfolgreichen, komplikationsminimierenden Behandlung des Typ-2-Diabetikers.

Das Buch stellt in anschaulicher Weise die internationalen wissenschaftlichen Erkenntnisse dar. Die Autorin, seit 40 Jahren praktizierende und wissenschaftlich tätige Diabetologin belegt anhand der wissenschaftlichen Daten und der eigenen Erfahrungen, dass das aktuelle Therapie-k.o.-System einem Therapie-Rotationsprinzip weichen muss. Diabetiker, Ärzte, aber auch alle anderen Beteiligten in der Betreuung des Typ-2-Diabetes haben ein Anrecht darauf zu erfahren, was geändert werden muss, um den Betroffenen ein komplikationsminimiertes, selbstbestimmtes und erfülltes Leben trotz dieser chronischen, lebenslang bestehenden Erkrankungen zu ermöglichen.

Es ist Zeit den Paradigmawechsel einzuleiten.

Ich will das gesamte Bild erfassen,
den Wald wieder sehen,
die Herausforderung der Wüste erkennen,
trotz meiner Faszination für die Schönheit
des einzelnen Baumes und des einzelnen Sandkornes.
(Elke Austenat)

 

Es wird Zeit umzudenken

Umdenken ist angesagt, für alle Beteiligten in der Therapie des Typ-2-Diabetes mellitus. Das gilt für die Pharmaindustrie, die Versicherungen aber vor allem für Ärzte und die Betroffenen, den an Diabetes mellitus Typ-2-Erkrankten. Elliot Proctor Joslin, der erste Diabetologe der USA und Gründer der Joslin Clinic in Boston, dem heute noch weltweit größten Diabetes Institut, hat sinngemäß einmal gesagt: das beendende Moment jeder Therapie ist die Nachtschwester. Wenn die Nachtschwester die in der Visite gegebenen Anweisungen nicht durchsetzt, dann ist die Therapie zum Scheitern verurteilt.

Verständlich für diese historische Periode. Insulin erlebte erst 1922 seine Markteinführung. Bis dato war der Diabetes mellitus eine tödliche Erkrankung. Die wenigen Patienten, die den Vorzug hatten mit der neuen Substanz „Insulin“ Mitte der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts behandelt zu werden, wurden ausschließlich stationär therapiert. Selbst Kontrollen der Blutglukose mussten noch bis Ende 1970 in Laboren medizinischer Einrichtungen oder Krankenhäuser durchgeführt werden. Die überlastige Durchführung diagnostischer therapeutischer Maßnahmen durch das medizinischen Personal unter stationären Bedingungen ist erfreulicherweise Schnee von gestern ...

 

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Gebundene Ausgabe

ISBN: 978-3-946081-13-5
deutsch
346 Seiten

E-Book

ISBN : 978-3-946081-14-2
deutsch
333 Seiten

Elke Austenat

Gut essen auch bei Diabetes

Wie wichtig ist Essen in unserem Leben?

Klare Antwort, extrem wichtig. Nein, das meine ich nicht. Ich meine nicht einfach nur Nahrungsaufnahme die das Überleben sichert. Es geht um Freude am Essen. Es geht um die Vielfalt aus der man wählen kann, ohne Rücksicht darauf nehmen zu müssen, was gut für einen ist oder medizinisch verantwortlich erscheint. "Gesunde" Menschen essen im Allgemeinen was sie wollen. Gesundheitsbewusste gönnen sich mitunter auch einmal Fastfood oder Süssigkeiten, achten aber vorrangig auf "gesunde" Nahrungsmittel wie Gemüse, Obst, Vollkorn und fettarme Kost. Dennoch entscheidet jeder gesunde Mensch selbst was er isst. Ihm steht es auch frei, tage­‐ oder wochenlang Nahrungsmittel auszulassen oder vermehrt zu essen. Selbst wenn "Gesunde" keiner körperlichen Betätigung frönen, hat das zumeist keinen direkten Einfluss auf ihr die Gesundheit oder ihr Überleben. Ausnahme, die Waage explodiert vielleicht irgendwann bei einem Zuviel! Dann ist FdH (Futtere die Hälfte) angesagt.

Diejenigen allerdings die mit gesundheitlichen Herausforderungen zu kämpfen haben, wie z.B. Diabetiker, müssen wissen wie sie mit ihrer Krankheit umgehen sollten, um die Vielfalt der Nahrung genauso zu geniessen wie andere, "gesunde" Menschen. Wenn Diabetiker davor die Augen verschließen droht ihnen Ungemach – akute lebensbedrohliche Blutzucker-Entgleisungen oder nach Jahren durch eine schlechte Stoffwechselführung körperlich einschränkende Behinderungen.

Um das zu vermeiden ist dieses Buch geschrieben worden. Es erklärt und schult auf einfache und amüsante Weise was zu tun ist, um genauso genussvoll und vielfältig zu essen; nur unter der Maßgabe, dass man wissen muss WIE! Die Essenz des Buches lautet: Alles ist erlaubt, nichts ist verboten!

Auf ein Wort

In den letzten Jahrzehnten hat sich in der Behandlung des Diabetes unendlich viel getan. Neue verbesserte Tabletten stehen zur Verfügung, die mit weniger Nebenwirkungen belastet sind als die herkömmlichen. Die Insulin Therapie ist revolutioniert worden. Nicht nur bei der Wahl der Insulin Darreichungsformen sondern auch bei der Art wie das Insulin dem Körper zugeführt werden kann. Stichworte dafür sind die Insulin Analoga und die Insulinpumpen Therapie. Blutzucker Selbstkontrollen sind Dank der technischen Möglichkeiten jederzeit und überall verfügbar. Heute gibt es auch schon die kontinuierliche Blutglukose Messung. Ein kleiner Sensor, unter der Haut gelegen, zeigt im Rhythmus von wenigen Minuten die aktuelle Höhe der Blutglukose an.

Eigentlich müssten sowohl Diabetes Erkrankte als auch Professionals nur noch Hosianna rufen, wenn da nicht zwei Wermutstropfen wären...

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Gebundene Ausgabe

ISBN: 978-3-946081-12-8
2. komplett überarbeitete Ausgabe

Deutsch
272 Seiten

E-Book

eBooks Author (i-Tunes):
ISBN 978-3-946081-02-9
über 250 farbige Bilder
Carb Juggler
deutsch
250 Seiten

UDO WALZ

"Als langjähriger Diabetiker habe ich schon lange nach so einem Buch gesucht. Es erleichtert mir spürbar die Suche nach den BE, um meinen Blutzucker besser unter Kontrolle zu bekommen. Die übersichtliche und attraktive Gestaltung macht zudem noch Spaß beim Blättern. Daher empfehle ich dieses Buch nur zu gerne."