Belletristik

Elke Austenat - Und drüben wird es besser

Elke Austenat

Und drüben wird es besser

Die Austenats - Eine deutsche Familie II

NEUANFANG - West-Berlin!

Für Westdeutschland und die westlichen Alliierten die ultimative Frontstadt inmitten des Kalten Krieges. Für Ostdeutschland und die Sowjetunion ein kapitalistisches Krebsgeschwür inmitten der DDR. Kulturschock und schrittweise Eroberung der neuen Welt für die Einen, verharren im gewohnten DDR Alltag für die Anderen. Die trennende Mauer durch Berlin, quer durch ganz Deutschland hat Ideologien und Lebensauffassungen bis zur Perfektion stilisiert, die unterschiedlicher nicht sein können.

Auch in dieser Zeit kann die Stasi es nicht lassen, die Familie zu überwachen und stetig aufs Neue zu drangsalieren.Dann der Paukenschlag, der die Welt erschütterte. Am 9. November 1989 fällt die Mauer in Berlin und ganz Deutschland. Die Karten deutscher Geschichte werden neu gemischt.Schaffen es die Menschen dieser Familie aus beiden Staaten Deutschlands aufeinander zuzugehen und gemeinsam etwas Großes zu wagen?

Warum scheiterte der Aufbau des größten, innovativen Diabetes-Institutes von Berlin?

Von der amoralischen, gierigen Neuordnung wird berichtet, vom Bankengebahren, politischer Ignoranz wider dem Bürger, Wendehälsen und Regine Hildebrandt.

Die Bekenntnisse eines Personenschützers des Ministerpräsidenten der DDR Willi Stoph und Günter Schabowski, der die Mauer öffnete, offenbaren Erstaunliches.

Brisant und mitreißend beschreibt die Autorin die Zeit zwischen 1982 und 2016

Prolog

„Elke, komm endlich runter! Hör auf zu schreien. Ich will dich nicht umbringen. Ich fahre nur achtzig. Wir sind auf der Stadtautobahn und gleich im Buckower Damm.“
Lutz versuchte mein Gezeter, ob er mich mit seinem rasanten Fahrstil umbringen wolle, nachdem ich den DDR-Knast lebend überstanden hatte, lautstark zu übertönen. Diese klare, mein hysterisches Geschrei übertönende Ansprache, ließ mich plötzlich verstummen.
„Kannst du dir vorstellen, dass auch ich völlig fertig bin. Heute Mittag bin ich in Gießen losgefahren, dann noch der kurze Abstecher in unsere Braunschweiger Wohnung, um meine verschwitzten Sachen zu wechseln. Was für eine Hetzjagd, damit ich pünktlich am Flughafen Tegel bin, um dich in Empfang zu nehmen.“
Irgendwie sickerte in mein Bewusstsein, das mein Bruder ja Recht hatte. Es war eine Bravourleistung von Lutz, nicht zu vergleichen mit meinem ruhigen Dahintümpeln im Zubringerzug von Gießen nach Frankfurt, dann mein Rumdösen auf dem Flughafen, um letztendlich mit der PAN-AM nach Westberlin geflogen zu werden. Abrupt hielt ich meinen Mund, klammerte mich mit beiden Händen noch etwas fester am Polster des Beifahrersitzes fest und konnte marginal die Gegend erhaschen.

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5 von 5 Sternen: Eine Ost-West-Erzählung

Das Interessante an diesem Buch ist für mich Ihre Schilderung der liberalen, etwas provinziellen Atmosphäre im Westberlin der achtziger Jahre, die mit dem Mauerfall von 1989 langsam kippt. Jetzt mit dem Scheitern der DDR zieht ein neoliberaler Geist in die Stadt ein. Man will das große Rad drehen, will mitspielen bei den Großen - Banker und Kapital aus dem Westen Deutschlands treten auf und die Politik der Stadt zieht mit dem Zeitgeist und ebnet ihnen den Weg. Und die ehemaligen Eliten der DDR sind willfährige Helfer beim Verscherbeln des Volkseigentums. Wenn es stimmt, dass der italienische Journalist in der Pressekonferenz am 9. November, mit dem angeblichen Versprecher von Schabowski, von der SED gebrieft wurde die entscheidende Frage nach dem Zeitpunkt der Grenzöffnung zu stellen, dann wird klarer wer sich da schnell in den Westen retten wollte. Es ist ein interessanten und wichtiges Buch der Zeitgeschichte des geteilten und vereinigten Deutschlands, dessen Bedeutung bis in unsere Tage reicht, wenn ich nur an die Gestaltung eines Gesundheitswesens denke, das die Gesundheit der Bürger in den Mittelpunkt stellt und nicht den Profit. Und nicht zu letzt plädiert das Buch im Subtext für einen tätigen Humanismus!


5 von 5 Sternen: Wow ... es ist toll, wie sich der Spannungsbogen aus dem 1. Teil fortsetzt

Es war riesig spannend und so sehr informativ, dass ich fast ohne aufzublicken durchlesen wollte. Es ist der 2. Teil einer Familien- und Lebensgeschichte, die von einer kaum fassbaren Energie durchströmt wird [...] Das Gelesene wirft Fragen auf und appelliert zu steter Wachsamkeit. Dieses Buch ist auch als Zeitdokument wertvoll und lehrreich für die unterschiedlichsten Generationen und sollte einfach von vielen, vielen Menschen gelesen werden ... Ich empfehle es aus tiefstem Herzen

 

5 von 5 Sternen: Ein wichtiges Zeitzeugnis - ein überaus lesenswertes Buch über eine deutsch-deutsche Familiengeschichte

Eine authentische Zeitgeschichte vor und nach der "Wende" in Deutschland. [...] Ein spannendes Zeitzeugnis, welches die politischen Veränderungen in Deutschland beleuchtet, aus ganz persönlicher Sicht als Diabetes-Ärztin von nationalem und internationalem Rang. Sie dokumentiert den Aufstieg und Fall eines Familienunternehmens in Auseinandersetzung mit Vertretern aus Politik und Wirtschaft sowie persönlichen Rückschlägen innerhalb der eigenen Familie.

 

5 von 5 Sternen: Zeitgeschichtlich interessierten Lesern sehr zu empfehlen

Das Buch ist gewürzt mit Begegnungen mit prominenten Zeitzeugen, u.a. Günter Schabowski, Regine Hildebrandt, Sabine Bergmann-Pohl. Dabei werden erstaunliche, nicht ganz von der Hand zu weisende, Details bei der Maueröffnung offenbart. Das Buch ist zügig und spannungsgeladen geschrieben. Zeitgeschichtlich interessierten Lesern sei dieses Buch wärmstens zu empfehlen.

 

5 von 5 Sternen: Einzigartig

Einfach großartig und geschichtlich wie auch menschlich einzigartig. Von Anfang bis Ende
mitreißend. Wenn man wie ich, die DDR nicht persönlich erlebt hat und bisher auch nicht glauben konnte dass auch nach dem Fall und der Wende die DDR Nachwirkungen und Einflüsse hatte und hat wird eines Besseren belehrt. Ebenso die persönliche Familiengeschichte ist wie im ersten Buch spannend und traurig zugleich. Ein Buch dass ich 100% empfehlen kann.

Gebundene Ausgabe

ISBN 978-3-946081-16-6

476 Seiten

E-Book

ISBN-Nr.: 978-3-946081-17-3

deutsch
537 Seiten

Elke Austenat - Am Anfang war doch alles gut

Elke Austenat

Am Anfang war doch alles gut

Die Austenats - Eine deutsche Familie I (2. Auflage)

Authentisch und fesselnd
DDR Historie pur

Nie wieder Krieg! Nie wieder Faschismus!
Nie wieder ein menschenverachtendes System.

Was macht eine Familie in den Nachwehen des zweiten Weltkrieges die im Osten Deutschlands leben und arbeiten, die sich diesen Idealen verpflichtet fühlt. Eine Familie die wie viele andere von menschlichen und materiellen Verlusten getroffen wurde und damit fer'g werden musste.

Die Schwierigkeiten, Verluste, der tagtägliche Kampf ums Überleben und die Herausforderungen werden erzählt, wie desgleichen die Erfolge und die Schicksale der Einzelnen.

Größer könnten die Unterschiede innerhalb einer Familie nicht sein. Manche sind überzeugte Verfechter und Vertraute des DDR Systems, wie der Oberbürgermeister von Ost-­Berlin oder der Leibarzt von Willy Stoph. Das andere Extrem, sind die, welche sich offen und direkt gegen das System wenden und dafür nicht nur vom DDR System gestraft werden, sondern auch von der eigenen Familie.

Klar, deutlich und spannend wird das Leben dieser Familie geschildert, in der jeder Einzelne für sich in Anspruch nimmt, das Richtige zu tun. Aber dabei vergessen die Staatsgetreuen, was Freiheit und Eigenverantwortung des Einzelnen bedeutet, wenn es heißt nie wieder ein menschenverachtendes System zu etablieren. Zu Beginn war jeder offen für das was kommt. Sozialismus war anfangs kein Schimpfwort; allerdings sehr schnell wurde Einigen klar, dass dieses System keinen Deut besser war als das Vorhergehende. Verrat, Einschüchterung, Gefängnis war die Folge und hat tiefe Spuren hinterlassen.

Abschreckend zu erfahren, wozu Menschen fähig sind, aber auch ein ausserordentliches Zeugnis von Menschen, die das Spinnennetz der Stasi umhüllte aber nicht vernichten konnte.

Nie wieder Krieg

Die zwei Kinder, Jürgen und Elke, schauten zu ihrer Mutter auf. Sie wussten instinktiv, wenn Mutti mit ernster, eindringlicher Stimme auf sie einredete, dass gleich noch mehr kommen würde. Das mit dem Krieg hatten sie schon oft gehört, dass man wegen des Krieges keinen Vater hatte, wegen des Krieges draußen so viel zerstört war, wegen des Krieges alle bei der Arbeit mithelfen müssen, damit es immer sauber und ordentlich ist und es dann auch immer zu Essen gibt. Damit nie wieder ein Krieg kommt, darf man auch nicht lügen, muss man immer die Wahrheit sagen und immer hilfsbereit sein. Denn weil viel zu viel gelogen und verschwiegen wurde, konnte es erst zum Krieg kommen. Nein, Krieg, was immer dieses schreckliche Wort bedeutete, wollten die zwei Knirpse auf keinen Fall haben. Heute aber lag etwas Anderes in der Luft als die gewohnte Ansprache über den Krieg, irgendetwas Tolles.

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Dr. Wolfgang Gutermann

Danke an Frau Austenat und ihre Familie für die (sicher für viele dort Erwähnte schmerzliche) Offenheit. Mich hat dieses Buch, wie selten eines bewegt und erschüttert.

Als Jahrgang 1942 erlebe ich besonders intensiv die Geschichte Deutschlands und der Familie A. mit. Vieles weiß man ja – aus Erzählungen oder vielleicht auch eigenem Erlebnis. Dieses Buch ist eine Offenbarung, es müsste Pflichtlektüre in den Schulen sein, um der nachwachsenden Generation deulich vor Augen zu führen, wie Menschen manipuliert und missbraucht wurden – und dass sehr viele dies bis heute nicht wahrhaben wollen. Wo sind die Unterschiede zwischen den Strukturen Drittem Reich und DDR? Es reisst den Beschwichtigern die Maske runter!

In den sechziger Jahren ist durch den Auftstand der Jugend die Verlogenheit der Untergetauchten Ehemaligen und der Ewiggestrigen der Nazi-Zeit thematisiert worden. Diese Aufarbeitung für die DDR fehlt noch. Vielleicht ist dieses Buch ein Anstoss?


Inge

Tolles Buch, habe es verschlungen.


Barbara L.

ein wichtiges, spannendes, lesenswertes und aufklärendes Buch.


Willard

Ich warte gierig auf den zweiten Band.


Frederick

Geiles Buch - unbedingt lesen. Spannender als der neue James Bond


Eleonor

Wollen wir nicht endlich vergessen? Es gibt doch genügend Probleme der Neuzeit - oder? Aber dann habe ich angefangen zu lesen und konnte nicht aufhören, denn es ist die Neuzeit.


Bernd

Skeptisch beim Kauf, aber warum nicht einmal etwas Ungewöhnliches erwerben! Einen Außenseiter in der Medienlandschaft. Erstaunt nach den ersten 50 Seiten über die Offenheit ohne Polemik, fasziniert, in zwei Nächten gelesen, bis zum Ende. Dieses Buch muss in die Bestseller eingereiht werden. Schade, wenn mich keiner erhört.

 
Mark

Eine Zufallsentdeckung - aber was für eine! Ich habe viele Biographien, historische Darstellungen über die Abläufe in der DDR gelesen, aber noch nie einen derart spannungsgeladenen Roman. Lest, lest, lest, nur dann wisst ihr von von ich rede. Keine Minute ist vergeudet.


Dr. G

DIE AUSTENATS in meinem Kopf. Spannend und nah am Leben. Viele dargestellte Erlebnisse habe ich hautnah nacherleben können, weil selber so oder ähnlich erlebt.

Viele der geschilderten Erlebnisse brauchte ich nicht zu erleben, oder hatte einfach nur Glück wegen meiner jungen Jahre, sie nicht erleben zu müssen. Trotz allem ein gelungenes Buch, das unbedingt weiterzuempfehlen ist.

Ich bin gespannt auf den zweiten Teil, der hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lässt ...


Heidemarie R.

Nachdem ich diese dokumentierte Zeitgeschichte gelesen habe, hätte ich mir gewünscht, es war ein Roman... Was für eine Familie... eine starke Mutter , die ihre 4 Kinder gleichermaßen geliebt in ein anspruchsvolles. leistungsstarkes Leben überläßt... wie gleich und doch so unterschiedlich ihre Werdegänge...ausgetrixt und kaltgestellt von Staat und Partei werden 2 von den 4 Geschwistern unbequeme Staatsbürger...Eine superspannend erzähltes Zeitdokument, was ich unbedingt weiterempfehlen muss...

Lesen...lesen...lesen !!!


Sibylle E.

... zu lesen begonnen und nicht mehr aus der Hand gelegt! Mit großer Spannung habe ich die facettenreiche Geschichte der Familie Austenat förmlich verschlungen.

Unterhaltend, bewegend, komisch, traurig, teilweise dramatisch auslaufend wird eine fast normale Familie dargestellt. Der Weg aus einer Zeit der Entbehrungen bis hin zu den Momenten, wo Erfolg ein Glück besiegeln könnte, hält mich im Bann und läßt in mir Bilder aus der Vergangenheit auferstehen.

Im besonderen habe ich nochmals den Druck, den Irrsinn und die Brutalität einer DDR deutschen, demokratis hen Gesellschaftsordnung vor Augen, die hier durch Dokumentationen und Fakten angeprangert wird und somit in der Aufarbeitung der deutschen Geschichte niemals in Vergessenheit geraten darf...

Mit großer Bewunderung und einem Dankeschön an die Autorin, empfehle ich dieses Buch als unbedingtes Muß an Menschen, die lesen können...


Klaus M.

Unbedingt lesen!


Helene

Ich las in den „AUSTENATS“ bis zum letzten Buchstaben. Bin sehr berührt, bestürzt, sprachlos … So viel Verrat. Soviel Niedertracht! Spannend bis zur letzten Seite!


e.gundermann

Eine gleichermaßen spannende und berührende Familiengeschichte. Bebildert mit Fotos aus dem Privatbesitz. Deutsche Ost-West-Geschichte in Berlin. Angefangen zu lesen, will man/frau das Buch nicht mehr aus der Hand legen! Wie gehen Menschen miteinander um!


Armin I.

Dieser Bericht über die Beziehungen einer realen Familie zueinander und zu den gesellschaftlichen Verhältnissen in der ehemaligen DDR hat mich als Zeitzeugen sehr berührt! Er schildert authentisch das Leben und die inneren Widersprüche dieser Familie und ihres Umfeldes. Dieses flüssig geschriebene, nie langatmige Buch verdient eine weite Verbreitung! 

Zwei Personengruppen sei es besonders empfohlen: Erstens den Menschen aus den „alten Bundesländern“, die ehrlich bemüht sind, die Verhältnisse in der ehemaligen DDR zu begreifen und zweitens den Menschen in den „neuen Bundesländern“, die noch immer oder bereits wieder zur Verklärung des Lebens in der DDR neigen, um ihnen die damals realen Gegebenheiten aufzuzeigen.


Petra

Das Buch ist Klasse.


Maren

Super! Hallo Ahnungslose,muss man einfach lesen - super. Ich Ossi du Wessi ?? Leider wissen immer noch nicht alle in Deutschland, was so abgegangen ist. Schade ... und leider interessiert es auch heute kaum noch jemanden --- es könnte aber auch deine Mutter sein?


Kerstin

Einfach genial! Ich durfte das Buch schon lesen und kann es nur jedem empfehlen. Es gibt noch sehr viele Menschen, die so gut wie nichts darüber wissen, wie es in der DDR so abging. Dieses Buch stellt eindrucksvoll dar, was eine Familie so erleben und ertragen mußte. Es gibt ja viele beindruckende Bücher und Filme über diese Zeit, aber dieses Buch ist einfach einmal anders.

Gebundene Ausgabe

ISBN:978-3-946081-15-9
deutsch
538 Seiten

E-Book

ePub: 978-3-946081-00-5
Mobi/AZW: 978-3-946081-01-2
deutsch
532 Seiten